Ein paar Gedanken zum Grundgehorsam

  Verstehen von Hundeverhalten ist die Grundlage für die Erziehung und Ausbildung jedes Hundes.


  Nur umfassende Kenntnisse über unseren 4-beinigen Freund (Verhalten, Körpersprache, usw.) ermöglichen eine hundgerechte Erziehung und Ausbildung zu einem gehorsamen Begleiter. Erziehung sollte nicht nur zuhause und auf dem Ausbildungsplatz stattfinden, sondern auch an anderen Orten, wie z.B. Straßen, Plätzen, Bahnhöfen, wie es eben für die Entwicklung des Hundes notwendig ist, geübt werden.


  Mit der Erziehung und Ausbildung sollte so früh wie möglich (in der Regel also nach der 8. Woche) angefangen werden. Die Prägungsphase (4. bis 7. Woche) ist dann leider schon beendet, womit die Grundlagen für das spätere Verhalten schon gelegt sind, d. h. Einflüsse durch Umwelt, Hunde, Menschen, Futter, Geräusche etc. haben sich bereits nachdrücklich eingeprägt - allein schon deshalb ist beim Hundekauf äusserste Vorsicht geboten, denn bis zu diesem Zeitpunkt muss der Züchter dafür Sorge tragen, dass die Welpen eine gute Prägung erhalten.


  Idealerweise ist der Welpe bereits gut vorgeprägt und gesund, Menschen, andere Hunde, Alltagsgeräusche usw. gewöhnt und nicht schreckhaft. Nun kann man dem Welpen mit liebevoller Konsequenz beibringen, welche Verhaltensweisen sich für ihn lohnen und welche nicht. Auch die Bedeutung der Grundkommandos Sitz, Platz, Fuss usw. kann man durchaus bereits im Welpenalter - spielerisch und ohne Zwang - einüben.


  Ein Höchstalter für den Ausbildungsbeginn gibt es jedoch nicht - auch ein älterer Hund ist durchaus noch in der Lage zu lernen. Hilfestellung dazu bieten u.a. die vielen dem VDH/dhv angeschlossenen Hundesportvereine.